| Einzigartiges Denkmal |
| Kreuzwegstationen aus der Aufseßstraße werden wieder geweiht |
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| Station 5 des Bamberger Kreuzweges in der Werkstatt: Das Relief ist bereits gesäubert. Die roten Markierungen gehören zu einer Untersuchung der ursprünglichen Farbfassung. Der monumentale Stein war früher (durch einen Verkehrsunfall?) auseinandergebrochen und wurde nun fachgemäß wieder zusammengesetzt. |
| Wie gut den Kreuzweg-Stationen aus der Aufseßstraße ihr über einjähriger "Genesungsaufenthalt" in der Werkstatt des Bamberger Steinrestaurierungsunternehmens Bauer-Bornemann getan hat, ist jetzt offensichtlich. Zwei der Reliefs sind an ihre Plätze zurückgekehrt und werden in einer kleinen Feier am Dienstag, 31. Mai, offiziell übergeben und durch Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick wieder geweiht. Der Festakt findet vor der Elisabethenkirche im Sand statt, wo der Kreuzweg auch seinen Anfang nimmt. |
| Er gilt, wie berichtet, als der wahrscheinlich älteste seiner Art, der in Deutschland erhalten geblieben ist. 1503 fertiggestellt, bestechen die Szenen vom Leidensweg Jesu nicht nur durch ihr Alter, sondern eine besondere Ausdruckskraft der Darstellungen und die hervorragende bildhauerische Qualität. Drei der sieben Stationen werden derzeit noch restauriert. Die Arbeiten sollen im Lauf des Jahres beendet sein. |
| Zu der Feierstunde laden das Kaiser-Heinrich-Gymnasium ein, das mit seiner Patenschaft den Anstoß zur Rettung des Denkmals gab, und die JBACH-DENK-MAL-Stiftung, die die Schule dabei unterstützt(e). |
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| Ausschnitt aus Station 3 (links vor der Restaurierung in der Aufseßgasse, rechts kurz vor Abschluss der Restaurierung im Kunstlicht der Werkstatt): Der Stein wurde gefestigt, und Simon von Cyrene erhielt drei Finger seiner rechten Hand zurück, die in einer Höhlung des Reliefs gefunden wurden. |
| jb |
| Quelle: |
| Fränkischer Tag (jb): Einzigartiges Denkmal gerettet. Kreuzwegstationen in der Aufseßstraße werden wieder geweiht. Bamberg, 25.05.2005/A; S. 15. |